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Verleger fürchten sich vor Mygazines



Veröffentlicht am 22/08/08

Wie ich schon im Juli schrieb, war ich sehr gespannt auf die anstehende Copyright Diskusion rund um Mygazins.com.

Der Spiegel hat heute dazu einen lesenswerten Artikel geschrieben, was ich keine Selbstverständlichkeit finde, da der Spiegel, als Verlagshaus, selbst davon betroffen ist. Der Spiegel bringt es ziemlich genau auf den Punkt, warum sich Verleger warm anziehen können: Mygazines.com bietet eine unglaublich gute User Experience.

Es gibt eine große Nachfrage danach, Magazine, Zeitungen, etc. online zu lesen. Diese Nachfrage ist von Seiten der Verlage bisher nicht ausreichend, bzw. adäquat bedient worden und so wundert es kaum, dass irgendjemand in diese Lücke stößt.

Es gab von Verlagen X Versuche E-Papers unter das Volk zu bringen, wer so ein Angebot schonmal genutzt hat, weiß wie krude diese sind. Mit einer guten User Experience hat das sehr wenig zu tun.

Copyright is dead – Das Urheberrecht besteht nur noch auf dem Papier, da es praktisch nicht mehr durchsetzbar ist. Bleibt abzuwarten ob die Verlagsindustrie genauso ungeschickt und ignorant mit ihrer Leserschaft umgeht, wie es schon die Musik- und Filmbranche mit ihren Kunden getan hat, vielleicht hat man aber auch aus diesen Fehlern gelernt.

An Angebote wie Mygazine.com werden sich Verleger gewöhnen müssen und es braucht neue Erlösmodelle diesen zu begegnen und nicht tausende von Copyright-Klagen.



Das war's. Und nun?

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