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	<title>Kommentare zu: Verlage braucht der Journalist nicht mehr</title>
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		<title>Von: nilsn</title>
		<link>http://www.csommer.de/verlage-braucht-der-journalist-nicht-mehr/comment-page-1/#comment-1063</link>
		<dc:creator>nilsn</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 16:41:21 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Claudia, 

habe das ja selber in meinem PR-Volontariat gemacht - darf man das zugeben ;-) - daher hast du schon völlig recht, dass der Kontakt direkt läuft. Aber es ist halt keine andere Kontrollinstanz mehr da. Das ist zumindest ein Problem. 

Ist aber nur ein Punkt den ich sehe, sonst hast du schon recht. Journalisten ohne &quot;Leine&quot; sind wohl qualitativ besser (da keine Kontrollinstanz).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Claudia, </p>
<p>habe das ja selber in meinem PR-Volontariat gemacht &#8211; darf man das zugeben <img src='http://www.csommer.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  &#8211; daher hast du schon völlig recht, dass der Kontakt direkt läuft. Aber es ist halt keine andere Kontrollinstanz mehr da. Das ist zumindest ein Problem. </p>
<p>Ist aber nur ein Punkt den ich sehe, sonst hast du schon recht. Journalisten ohne &#8220;Leine&#8221; sind wohl qualitativ besser (da keine Kontrollinstanz).</p>
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		<title>Von: Daniel Florian</title>
		<link>http://www.csommer.de/verlage-braucht-der-journalist-nicht-mehr/comment-page-1/#comment-1057</link>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 10:09:28 +0000</pubDate>
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		<description>Es wird doch am Ende des Tages vermutlich so sein, dass einige Alpha-Journis sich mit eigenen Angeboten ganz gut über Wasser halten könn(t)en, der Großteil der Redakteure jedoch eher schlechter gestellt wird. Ähnliches sieht man ja heute schon, selbst mit Verlagen: die großen Stars ziehen die Massen (in allen &quot;künstlerischen&quot; Berufen, der Rest läuft unter ferner liefen. Spannend wird es meiner Meinung nach im Buchmarkt werden. Meine Prognose: in den nächsten zwei, drei Jahren sehen wir den ersten Bestseller, der ohne Verlag herausgebracht wird, exklusiv, sagen wir, bei Amazon!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird doch am Ende des Tages vermutlich so sein, dass einige Alpha-Journis sich mit eigenen Angeboten ganz gut über Wasser halten könn(t)en, der Großteil der Redakteure jedoch eher schlechter gestellt wird. Ähnliches sieht man ja heute schon, selbst mit Verlagen: die großen Stars ziehen die Massen (in allen &#8220;künstlerischen&#8221; Berufen, der Rest läuft unter ferner liefen. Spannend wird es meiner Meinung nach im Buchmarkt werden. Meine Prognose: in den nächsten zwei, drei Jahren sehen wir den ersten Bestseller, der ohne Verlag herausgebracht wird, exklusiv, sagen wir, bei Amazon!</p>
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		<title>Von: Claudia</title>
		<link>http://www.csommer.de/verlage-braucht-der-journalist-nicht-mehr/comment-page-1/#comment-1056</link>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 10:05:46 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Nils,

PRler sprechen schon heute direkt mit Journalisten. Das ist nie anders gewesen und auch heute schon werden Journalisten von PR Agenturen bezahlt. Leider ist das so, aber bei den Hungerlöhnen die manchen Autoren bekommen wundert das nicht.

Ich stimme Dir zu: Ein Patent-Rezept gibt es nicht. Aber es müssen neue Wege ausprobiert werden</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Nils,</p>
<p>PRler sprechen schon heute direkt mit Journalisten. Das ist nie anders gewesen und auch heute schon werden Journalisten von PR Agenturen bezahlt. Leider ist das so, aber bei den Hungerlöhnen die manchen Autoren bekommen wundert das nicht.</p>
<p>Ich stimme Dir zu: Ein Patent-Rezept gibt es nicht. Aber es müssen neue Wege ausprobiert werden</p>
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	<item>
		<title>Von: nilsn</title>
		<link>http://www.csommer.de/verlage-braucht-der-journalist-nicht-mehr/comment-page-1/#comment-1055</link>
		<dc:creator>nilsn</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 10:00:36 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Und wir werden mehr Qualität und weniger PR in Artikeln haben, da auch die Macht von Media Agenturen schwinden wird.&quot;

Vielleicht liegt aber auch genau da auch ein Problem, weil die Ansprache von PR`lern direkt an den Journalisten geht. Der ist dann finanziell abhängiger, und evtl. offener für bezahlte Artikel. Nicht schön, aber leider auch nicht so abwegig.

Ein fähiges Ertragsmodel sehe ich leider in naher Zukunft nicht wirklich, über Spenden wird es glaube ich nicht reichen. Mein Eindruck ist aber, dass Blog Ad&#039;s für Unternehmen interessanter werden. Was sich tatsächlich in der Leserbindung und damit zusammenhängenden Verweildauer auf Blogs begründet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Und wir werden mehr Qualität und weniger PR in Artikeln haben, da auch die Macht von Media Agenturen schwinden wird.&#8221;</p>
<p>Vielleicht liegt aber auch genau da auch ein Problem, weil die Ansprache von PR`lern direkt an den Journalisten geht. Der ist dann finanziell abhängiger, und evtl. offener für bezahlte Artikel. Nicht schön, aber leider auch nicht so abwegig.</p>
<p>Ein fähiges Ertragsmodel sehe ich leider in naher Zukunft nicht wirklich, über Spenden wird es glaube ich nicht reichen. Mein Eindruck ist aber, dass Blog Ad&#8217;s für Unternehmen interessanter werden. Was sich tatsächlich in der Leserbindung und damit zusammenhängenden Verweildauer auf Blogs begründet.</p>
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		<title>Von: Stephan Dörner</title>
		<link>http://www.csommer.de/verlage-braucht-der-journalist-nicht-mehr/comment-page-1/#comment-1054</link>
		<dc:creator>Stephan Dörner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 09:52:02 +0000</pubDate>
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		<description>Über eins sind wir uns sicher alle einig, die das Internet schon mal für mehr benutzt haban als für eBay und Amazon: Die Resolution der Verlage ist der Gipfel des Schwachsinns und der Unverschämtheit. Der korrigierten Fassung der Resolution von Don Alphonso ist nichts mehr hinzuzufügen.

Aber: Zeitungsverlage werden auch in Zukunft gebraucht. Ich finde die Situation ist nicht ganz mit der Musikindustrie vergleichbar. Zwar werden Verlage nicht als mehr für den Vertrieb journalistischer Leistungen benötigt, wohl aber für deren Koordination. Wenn jetzt jeder Journalist bloggt, macht das noch keine Zeitung.

Ein journalistisches Angebot kennzeichnet sich auch durch die sinnvolle Zusammenstellung von Nachrichten, Kommenataren, Hintergrundinformationen usw. aus. In der Qualität, wie dies Tageszeitungen bieten, gibt es das bisher online noch nicht (vgl. http://doener.blogage.de/entries/2009/6/6/Ich-kaufe-mir-wieder-Zeitungen). Aber ich bin mir sicher, das wird kommen. Und für diese Koordinationsarbeit braucht es weiterhin Absprachen über Konferenzen, Zusammenarbeit verschiedener Journalisten, die Informationen zusammentragen usw. - und all das ist am besten über einen Verlag im Rücken koordinierbar. Und natürlich müssen diese Leistungen auch verkauft werden. Es braucht also auch eine Marke.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Über eins sind wir uns sicher alle einig, die das Internet schon mal für mehr benutzt haban als für eBay und Amazon: Die Resolution der Verlage ist der Gipfel des Schwachsinns und der Unverschämtheit. Der korrigierten Fassung der Resolution von Don Alphonso ist nichts mehr hinzuzufügen.</p>
<p>Aber: Zeitungsverlage werden auch in Zukunft gebraucht. Ich finde die Situation ist nicht ganz mit der Musikindustrie vergleichbar. Zwar werden Verlage nicht als mehr für den Vertrieb journalistischer Leistungen benötigt, wohl aber für deren Koordination. Wenn jetzt jeder Journalist bloggt, macht das noch keine Zeitung.</p>
<p>Ein journalistisches Angebot kennzeichnet sich auch durch die sinnvolle Zusammenstellung von Nachrichten, Kommenataren, Hintergrundinformationen usw. aus. In der Qualität, wie dies Tageszeitungen bieten, gibt es das bisher online noch nicht (vgl. <a href="http://doener.blogage.de/entries/2009/6/6/Ich-kaufe-mir-wieder-Zeitungen)">http://doener.blogage.de/entries/2009/6/6/Ich-kaufe-mir-wieder-Zeitungen)</a>. Aber ich bin mir sicher, das wird kommen. Und für diese Koordinationsarbeit braucht es weiterhin Absprachen über Konferenzen, Zusammenarbeit verschiedener Journalisten, die Informationen zusammentragen usw. &#8211; und all das ist am besten über einen Verlag im Rücken koordinierbar. Und natürlich müssen diese Leistungen auch verkauft werden. Es braucht also auch eine Marke.</p>
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	<item>
		<title>Von: Fischer</title>
		<link>http://www.csommer.de/verlage-braucht-der-journalist-nicht-mehr/comment-page-1/#comment-1053</link>
		<dc:creator>Fischer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 09:26:03 +0000</pubDate>
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		<description>PayPal-Button gibt&#039;s bei mir im Blog. Die Resonanz ist eher mäßig. Es reicht ja nicht, dass mal irgendjemand irgendwas zahlt, sondern es muss schon so etwas wie ein Einkommen dabei rauskommen. Und das ist in letzter Konsequenz eine Volumenfrage.

Das bedeutet de facto, dass mit den Monetarisierungsmodellen genau das passieren wird was mit den Massenmedien derzeit läuft: Volumencontent und der kleinste gemeinsame Nenner regieren, Randthemen werden in die Nische abgedrängt. Nur dass diese Nische in der schönen neuen Medienwelt wesentlich kleiner ist, weil da der Markt regiert und sonst niemand. Eine erfolgreiche Promi-Webseite wird jedenfalls kein Feulleton quersubventionieren.

Es scheint eine weit verbreitete Unterstellung zu sein, dass die Massenmedien so schlecht geworden sind, weil Verlagsleute dumm und bösartig sind. Aber das ist Unsinn. Die modernen Massenmedien sind das Ergebnis von betriebswirtschaftlichen Überlegungen und vor allem der Nachfrage.

Weshalb solche Zwänge plötzlich nicht mehr gelten sollen, nur weil die Journalisten auf einmal eigene Erlösmodelle haben, erschließt sich mir ganz und gar nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>PayPal-Button gibt&#8217;s bei mir im Blog. Die Resonanz ist eher mäßig. Es reicht ja nicht, dass mal irgendjemand irgendwas zahlt, sondern es muss schon so etwas wie ein Einkommen dabei rauskommen. Und das ist in letzter Konsequenz eine Volumenfrage.</p>
<p>Das bedeutet de facto, dass mit den Monetarisierungsmodellen genau das passieren wird was mit den Massenmedien derzeit läuft: Volumencontent und der kleinste gemeinsame Nenner regieren, Randthemen werden in die Nische abgedrängt. Nur dass diese Nische in der schönen neuen Medienwelt wesentlich kleiner ist, weil da der Markt regiert und sonst niemand. Eine erfolgreiche Promi-Webseite wird jedenfalls kein Feulleton quersubventionieren.</p>
<p>Es scheint eine weit verbreitete Unterstellung zu sein, dass die Massenmedien so schlecht geworden sind, weil Verlagsleute dumm und bösartig sind. Aber das ist Unsinn. Die modernen Massenmedien sind das Ergebnis von betriebswirtschaftlichen Überlegungen und vor allem der Nachfrage.</p>
<p>Weshalb solche Zwänge plötzlich nicht mehr gelten sollen, nur weil die Journalisten auf einmal eigene Erlösmodelle haben, erschließt sich mir ganz und gar nicht.</p>
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