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	<title>Kommentare zu: Der Exodus beginnt</title>
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		<title>Von: Papiertiger</title>
		<link>http://www.csommer.de/traditionelle-medien-haben-noch-5-jare/comment-page-1/#comment-576</link>
		<dc:creator>Papiertiger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 14:30:24 +0000</pubDate>
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		<description>Beim Fernsehen bin ich deiner Meinung, das wird nach und nach durch on-demand-Angebote abgelöst werden. Magazine werden&#039;s auch immer schwerer haben, aber Zeitungen sprechen eine ganz andere Zielgruppe an, als elektronische Informationsdienste. Menschen, die einerseits nicht nur über schnelle Schlagzeilen die neusten Neuigkeiten erfahren möchten, sondern etwas in die Tiefe gehen wollen, allerdings nicht den Nerv haben, groß zu recherchieren, werden vermutlich weiterhin zur Zeitung greifen. Und ich glaube, dass genussvolles Lesen um des Lesens willen auf Papier leichter, als auf dem Bildschirm oder mit anderen digitalen Methoden möglich ist (Hauptproblem des Projekts Gutenberg...)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Fernsehen bin ich deiner Meinung, das wird nach und nach durch on-demand-Angebote abgelöst werden. Magazine werden&#8217;s auch immer schwerer haben, aber Zeitungen sprechen eine ganz andere Zielgruppe an, als elektronische Informationsdienste. Menschen, die einerseits nicht nur über schnelle Schlagzeilen die neusten Neuigkeiten erfahren möchten, sondern etwas in die Tiefe gehen wollen, allerdings nicht den Nerv haben, groß zu recherchieren, werden vermutlich weiterhin zur Zeitung greifen. Und ich glaube, dass genussvolles Lesen um des Lesens willen auf Papier leichter, als auf dem Bildschirm oder mit anderen digitalen Methoden möglich ist (Hauptproblem des Projekts Gutenberg&#8230;)</p>
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		<title>Von: Alex Schestag</title>
		<link>http://www.csommer.de/traditionelle-medien-haben-noch-5-jare/comment-page-1/#comment-575</link>
		<dc:creator>Alex Schestag</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 23:21:55 +0000</pubDate>
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		<description>Ein weiterer Grund, warum die klassischen Medien nicht sterben werden, ist die Tatsache, daß das Internet in wenigen Jahren tot sein wird, wenn nicht ca. 100 Milliarden Euro in die Infrakstruktur investiert werden. Es wird an seinem eigenen Wachstum zu Grunde gehen. Dies prognostiziert die Studie &quot;Internet Interrupted: Why Architectural Limitations Will Fracture the Net&quot;, s. http://www.nemertes.com/ii08. Ich halte das für eine durchaus seriöse Prognose. Man wird sehen, ob der Kollaps noch abgewendet werden kann, aber ich glaube aufgrund dieser Daten, daß wir uns zukünftig eher auf Einschränkungen unserer Internetaktivitäten einstellen müssen als auf eine Ausweitung derselben. Und deswegen werden auch 2013 noch junge Leute Zeitung lesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein weiterer Grund, warum die klassischen Medien nicht sterben werden, ist die Tatsache, daß das Internet in wenigen Jahren tot sein wird, wenn nicht ca. 100 Milliarden Euro in die Infrakstruktur investiert werden. Es wird an seinem eigenen Wachstum zu Grunde gehen. Dies prognostiziert die Studie &#8220;Internet Interrupted: Why Architectural Limitations Will Fracture the Net&#8221;, s. <a href="http://www.nemertes.com/ii08">http://www.nemertes.com/ii08</a>. Ich halte das für eine durchaus seriöse Prognose. Man wird sehen, ob der Kollaps noch abgewendet werden kann, aber ich glaube aufgrund dieser Daten, daß wir uns zukünftig eher auf Einschränkungen unserer Internetaktivitäten einstellen müssen als auf eine Ausweitung derselben. Und deswegen werden auch 2013 noch junge Leute Zeitung lesen.</p>
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		<title>Von: Internet ist das neue Leitmedium - Claudia Sommer Me, myself and I - &#187; Blog Archiv</title>
		<link>http://www.csommer.de/traditionelle-medien-haben-noch-5-jare/comment-page-1/#comment-563</link>
		<dc:creator>Internet ist das neue Leitmedium - Claudia Sommer Me, myself and I - &#187; Blog Archiv</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 06:48:11 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Vielleicht sollte jemand dies mal den Teilnehmern des Kommunikations Kongresses stecken, die faseln ja immer noch Medienkontakten&#8230; während Kollegen entlassen werden. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Vielleicht sollte jemand dies mal den Teilnehmern des Kommunikations Kongresses stecken, die faseln ja immer noch Medienkontakten&#8230; während Kollegen entlassen werden. [...]</p>
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		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://www.csommer.de/traditionelle-medien-haben-noch-5-jare/comment-page-1/#comment-542</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 12:05:11 +0000</pubDate>
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		<description>Ich muss auch sagen, dass es nicht an der Glaskugel liegen kann! In Amerika drüben hat Steve Rubel (micropersuasion) auch reingeschaut und für 2014 das Ende aller haptischen Trägermedien vorausgesehen: http://www.micropersuasion.com/2008/11/the-coming-end.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss auch sagen, dass es nicht an der Glaskugel liegen kann! In Amerika drüben hat Steve Rubel (micropersuasion) auch reingeschaut und für 2014 das Ende aller haptischen Trägermedien vorausgesehen: <a href="http://www.micropersuasion.com/2008/11/the-coming-end.html">http://www.micropersuasion.com/2008/11/the-coming-end.html</a></p>
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		<title>Von: Claudia Sommer</title>
		<link>http://www.csommer.de/traditionelle-medien-haben-noch-5-jare/comment-page-1/#comment-541</link>
		<dc:creator>Claudia Sommer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 10:34:41 +0000</pubDate>
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		<description>@Alex Schestag ich glaube ja meine Glaskugel ist durchaus in Ordnung, Thesen sind immer gewagt und wir werden sehen, ob ich richtig lag oder nicht. Was Bücher betrifft sehe ich das so wie Du. Bücher leben von einer hohen Emotionalität und der Habtik. e-reader für Bücher halte ich ebenfalls nicht für ein Erfoglsmodell.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Alex Schestag ich glaube ja meine Glaskugel ist durchaus in Ordnung, Thesen sind immer gewagt und wir werden sehen, ob ich richtig lag oder nicht. Was Bücher betrifft sehe ich das so wie Du. Bücher leben von einer hohen Emotionalität und der Habtik. e-reader für Bücher halte ich ebenfalls nicht für ein Erfoglsmodell.</p>
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		<title>Von: Sympatexter</title>
		<link>http://www.csommer.de/traditionelle-medien-haben-noch-5-jare/comment-page-1/#comment-539</link>
		<dc:creator>Sympatexter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 10:31:21 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin auch deiner Meinung.

Nur muss ich eins ergänzen: Es liegt nicht (nur) an den Werbeagenturen, dass Marken nicht mit Menschen kommunizieren. Ich arbeite selbst im Dunstkreis &quot;Werbung&quot; und stelle immer wieder fest, dass die Kunden oft nichts mit Web 2.0 anfangen können. Sie sind zu ängstlich und verstehen nicht, dass das Internet nicht nur eine nette Zusatzoption ist, sondern bald lebensnotwendig sein wird. Eigentlich wollen sie, weil sich ja alles so gut und logisch anhört, aber wenn es dann an die konkrete Umsetzung geht, ziehen sie dann doch regelmäßig den Kopf ein. An der Ignoranz und Angst des Kunden prallt dann jedes noch so gute Argument seitens der Agenturen ab.

Viele Agenturen sind weiter, als man es ihnen von außen ansieht. Der Altersdurchschnitt in der Werbung ist relativ niedrig. Das bedeutet, dass in Werbeagenturen zunehmend junge Menschen arbeiten, die mit dem Internet aufgewachsen sind. Auf Kundenseite ist das oft noch nicht so, da ist der Altersdurchschnitt höher. Aber der Druck wächst und das spüren auch die Kunden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin auch deiner Meinung.</p>
<p>Nur muss ich eins ergänzen: Es liegt nicht (nur) an den Werbeagenturen, dass Marken nicht mit Menschen kommunizieren. Ich arbeite selbst im Dunstkreis &#8220;Werbung&#8221; und stelle immer wieder fest, dass die Kunden oft nichts mit Web 2.0 anfangen können. Sie sind zu ängstlich und verstehen nicht, dass das Internet nicht nur eine nette Zusatzoption ist, sondern bald lebensnotwendig sein wird. Eigentlich wollen sie, weil sich ja alles so gut und logisch anhört, aber wenn es dann an die konkrete Umsetzung geht, ziehen sie dann doch regelmäßig den Kopf ein. An der Ignoranz und Angst des Kunden prallt dann jedes noch so gute Argument seitens der Agenturen ab.</p>
<p>Viele Agenturen sind weiter, als man es ihnen von außen ansieht. Der Altersdurchschnitt in der Werbung ist relativ niedrig. Das bedeutet, dass in Werbeagenturen zunehmend junge Menschen arbeiten, die mit dem Internet aufgewachsen sind. Auf Kundenseite ist das oft noch nicht so, da ist der Altersdurchschnitt höher. Aber der Druck wächst und das spüren auch die Kunden.</p>
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