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Social Media Kampagnen



Veröffentlicht am 21/07/09

Klassische Marketing-Kampagnen gehören seit Jahrzehnten zur „Tool-Box“ der Unternehmenskommunikation und des Produktmarketings. In den letzten Jahren haben wir unterschiedlichste Versuche im Bereich von Socialmedia gesehen. Bei der klassischen Reichweite können Socialmedia Kampagnen nicht mithalten.

Wenn wir uns aber Marken wie Dell oder Starbucks ansehen, dann ist es eindeutig, dass Marketing Kampagnen kombiniert mit Socialmedia-Kampagnen einen bleibenden Effekt haben. Eine interessante Untersuchung dazu gibt es übrigens von ENGAGEMENTdb.

Woran liegt das? Nun an den aufgebauten Kundenbeziehungen, die mittels Socialmedia etabliert/intensiviert wurden.

Neben der Identifiktion, kommt die Interaktion mit der Marke. Das ist eine starke Kombination, wobei sich beide Elemente positiv verstärken. Identifikation mit einer Marke war früher der einzige Schlüssel zur Bindung an die Marke. Nun werden Marken persönlich. Das ist eine neue Dimension.

Letztendlich ist Socialmedia keine Einzeldiziplin sondern die Evolution von Advertising und Marketing, mit einer neuen Komponente. Warum aber funktionieren Socialmedia Kampagnen, wie beispielsweise die neue Vodafone Kampagne „Es ist Deine Zeit“ dann nicht, zumindest nicht so wie gewünscht?

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Vodafone hat sich einfach das falsche Projekt für ihre erste Kampagne ausgesucht. Vodafone passte seine Unternehmens- und Markenstrategie an. Notwendig geworden, weil die Marke Arcor eingestapft wurde. Also musste eine Kampagne her. Das ist klassische Dach-Marken Kommunikation, Top-Down.

Sowas kann nicht Bottom-Up funktionieren.

Unternehmen haben aber ein großes und oftmals ungenütztes Socialmedia-Potenzial in der direkten Kommunikation mit den Kunden. Kundenbeziehungsmanagement (CRM) ist immer separiert von Kommunikation, die Integration dessen in die Kommunikationsstrategie ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen „Socialmedia“ Kampagne. CRM ist, ebenso wie Socialmedia, Bottom-Up und eben nicht Top-Down.

Kurz zurück zu Vodafone: Warum twittert nicht das Customer Relationship Management, sondern die Pressestelle?

Das direkte Gespräch, die Einbindung von Kunden, sowie potenziellen Kunden, schafft eine Bindung an die Marke, wie sie nie für möglich gehalten wurde.

Kurz gesagt: Märkte sind Gepräche



Das war's. Und nun?

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