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6 Gründe warum wir nicht produktiv sind

Veröffentlicht am 05/08/09

Eins vorweg: Wenn ich von Produktivität spreche, dann meine ich insbesondere Qualität und nicht zwangsläufig ausschliesslich Quantität.

Wir stehen alle oft vor einer Unmenge Arbeit, die kaum zu erledigen ist. Wir sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Also wie bekommen wir das alles erledigt?

Mein wichtigstes Hilfsmittel ist die sogenannte 20%/80% Regel. Diese Regel besagt, dass ich mit 20% meiner Zeit 80% meiner ToDos erledige. Diese Regel zwingt mich dazu, mich auf die wirklich wichtigen und wesentlichen Dinge zu konzentrieren. Jeglicher Overhead wird von mir sozusagen “links liegen gelassen”. Kleine ToDos schaffe ich schnell bei Seite, so dass ich dann den Großteil meiner Zeit für wesentliche Dinge verwenden kann. Dann habe ich auch genügend Zeit die ich in Qualität investieren kann.

Diese Regel hört sich einfach an, doch in der  täglichen Umsetzung, wird sie von vielen nicht angewendet. Dafür gibt es im groben 6 Gründe:

1. Angst vor dem Scheitern

Angst lähmt. Aus Angst nehmen wir ein ToDo nicht in Angriff, denn wir könnten es falsch machen. Also lassen wir es lieber.

2. Die Komfort-Zone nicht verlassen

Wir alle sind Gewohnheitstiere und verlassen unsere Komfort-Zone ungerne. Heißt wir machen Dinge, wie wir sie immer gemacht haben. Dinge schnell und effektiv erledigt zu bekommen, heißt aber oft neue, andere Wege zugehen.

3. Formalien

Wir halten uns an Formalien fest von denen wir keinen Millimeter abweichen. Meistens dient dies lediglich der eigenen Absicherung und schützt uns davor “zuviel” Verantwortung zu übernehmen. Der formale Weg ist meistens nicht der effektivste.

4. Wir geben zu schnell auf

Die 20/80 Regel wird nicht von heute auf morgen funktionieren, immer wieder werden wir in alte Verhaltensmuster zurückfallen und wir geben auf. Wichtig ist, es immer wieder zu versuchen, bis die Regel sich in der täglichen Arbeit manifestiert hat.

5. Perfektionismus

Ganz ähnlich wie Punkt 1. Perfektionismus lähmt uns, nimmt den Fokus von den wesenlichen Dingen. Nichts ist perfekt, das ist ein Anspruch an uns selbst, den wir nicht erfüllen können. Das Scheitern ist vorprogrammiert.

6. Wir stehen schlecht da

Leider sind wir viel zu oft damit beschäftigt gut da zu stehen. Wir investieren mehr Zeit in unser gutes “Image” als in die eigentliche Arbeit. Klar wer möchte schon schlecht da stehen und womöglich unbequem sein. Diese Rechung geht aber am Ende des Tages nicht auf, denn wenn Dinge nicht erledigt sind, stehen wir erst recht schlecht da.

Daher ist der beste Tipp den ich geben kann, die obigen 6 Punkte zu vermeiden und die 20/80 Regel zu beherzigen. Kurz gesagt: Focus on Results ;-)

Das war's. Und nun?

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