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iGoogle & Co.
Veröffentlicht am 30/10/08
Das Internet ist eine wunderbare Sache und ich möchte es wirklich nicht mehr missen. Aber wer kennt nicht das Problem des Information Overload? Jeder Klick, jede Suchanfrage kostet wertvolle Zeit. Alleine das ständige ein und ausloggen von irgendwelchen Webdiensten kostet unglaublich viel Zeit.
Ich habe alleine 81 Feed-Abos, bin so ziemlich in jedem Socialnetwork angemeldet und erledige 90% meiner Arbeit im, bzw. mit dem Internet.
Da bin ich für jede Erleichterung und jeden Klick den ich mir spare, dankbar.
Die großen Anbieter heißen derzeit iGoogle, Netvibes und Pageflakes. Ich persönlich favorisiere iGoogle, da ich privat auch eine Menge anderer Google Dienste nutze. Alle 3 Anbieter verfolgen aber das gleiche Ziel: Dem Nutzer die Kontrolle über Informationen zu geben, die Komplexität des Internets zu vereinfachen und ganz simpel gesagt, dem Nutzer das Leben in und mit dem Internet einfacher zu machen.
Mit allen o.g. Diensten kann ich mir eine personalisierte Startseite selbst zusammenbasteln, mit allem, was für mich relevant ist. Ob das mein privates E-Mail Konto ist, mein Feedreader, mein Twitter Account oder mein Friendfeed ist.
Ich bringe so Struktur ein mein „privates“ Internet. Ich surfe kaum noch auf „normalen“ Homepages, denn die Information als solches ist für mich wichtig, genauso wie mit meinen Freunden oder der Familie zu kommunizieren. Homepages sind für mich ziemlich uninteressant geworden. Sicherlich mag die Masse, das Web noch anders nutzen, also im klassischen Sinn durch das Internet browsen. Dies wird sich aber über kurz oder lang ändern.
Nicht umsonst wird vom „Kampf um die Startseite“ gesprochen, denn wer genau diese Startseite zum Internet bietet, den größten Marktanteil ergattert, ist der neue Gatekeeper.
Diese Entwicklung ist auch ein Grund dafür, warum Reichweite im Internet, per Pageviews gemessen, an Bedeutung verliert.
Denn ich aggregiere Informationen, so wie ich sie haben möchte und besuche keine Webseiten mehr.
Das war's. Und nun?
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