« Previous | Next »
Ein Jahr Twitter – mein Résumé
Veröffentlicht am 19/04/09
Seit gestern bin ich nun genau ein Jahr auf Twitter. Zeit für ein kleines Résumé – @csommer + Twitter
Die nackten Fakten:
- 2.380 Followers
- 1.553 Friends
- 3.092 Updates
Und was heißt das nun?
2.380 Follower, sind gute 6 neue Follower/Tag. 3.092 Tweets insgesamt, entsprechen im Durchschnitt ca. 8 Tweets/Tag. Laut Google haben ich in diesen 365 Tagen 976 “RT @csommer”, 305 “via @csommer”, 28 “retweet @csommer” und 363 “retweeting @csommer” bekommen.
Zahlen, Zahlen, Zahlen.

Was mich beeindruckt und sehr freut, ist die Tatsache, dass meine Follower 1672 mal meine Tweets so interessant fanden, dass sie sie retweetet haben. Ich gehöre nicht zu den Twitterern die wild und blind Follower sammeln. Twitter ist keine Marketing-Schleuder, sondern das schnellste Dialog Medium. Zumindest für mich.
Ich twittere um Dinge mit anderen zu teilen, Antworten von anderen zu bekommen, oder einfach mit Freunden und Bekannten zu plaudern. Auch berufliches spielt manchmal eine Rolle, aber eher weniger. Ursprung meiner Twitterei war ein Gespräch mit Klaus Eck. Er war der Ansicht, dass was ich zu „erzählen“ habe, auch interessant für andere ist. Ich war mir da nicht so sicher, habe es dann ber einfach mal ausprobiert. Trail and Error. Klaus hatte augenscheinlich Recht
Anfangs war ich sehr überrascht, dass soviele Menschen mir „folgen“. An dieser Stelle daher auch ein großes Danke Schön an alle meine Follower. Für’s folgen, retweeten und all die interessanten Dialoge.
Was hat Twitter mir persönlich gebracht, ist ein Frage die mir häufig gestellt wird. Nun das hängt ein wenig von der Zielsetzung ab.
Twitter kann alles und nichts sein.
Mir hat es sehr viel gebracht und ich möchte Twitter in meinem „Digital Life“ nicht mehr missen. Für mich ist Twitter das faszinierenste was mir seit Google im Web über den Weg gelaufen ist.
Twitter ist vieles für mich. Ich könnte nicht sagen „Diese eine Sache, ist das was mich an Twitter faziniert“.
Folgendes kann ich einfach mal so festhalten:
- Ich habe über Twitter sehr viele Menschen kennengelernt, insbesondere auch in „Real-Life“.
- SMS schreibe ich so gut wie gar nicht mehr, eigentlich nur mit Menschen, die nicht twittern.
- Die Twitter-Suche nutze ich inzwischen gefühlt genauso häufig wie Google.
- Twitter ist für mich ein unverzichtbares Recherche und Brainstorming Tool geworden.
- Twitter erlaubt mir Dialoge für die ich sonst keine Zeit oder Möglichkeit hätte.
- Twitter macht 50% meines Blog Traffics aus.
- Ich habe gelernt, dass sich Beruf und Privat kaum trennen lassen
- Mit Twitter habe ich ein Ohr an der Welt – vernetzt mit der Welt. Beeindruckendes Gefühl.
Wie geht’s nun weiter?
Für mich wie gewohnt, wie ich schon schrieb, möchte ich Twitter nicht missen und ich bin fest davon überzeugt, dass Twitter bleiben wird. Klar freue ich mich weiterhin über neue Follower und hoffe meine Tweets bleiben auch in Zukunft interessant.
Die Art auf die mit Twitter kommuniziert werden kann, wird sich über die Zeit in den Alltag der Menschen integrieren, ob das dann noch Twitter heißt, steht auf einem anderem Blatt.
Das war's. Und nun?
Teil’ mir mit, was du von diesem Posting hältst, lass’ deinen Kommentar da oder abonniere meine Beiträge.
Kommentare zu "Ein Jahr Twitter – mein Résumé"
3 Kommentare
Ulrike Langer
19/04/09
Glückwunsch – die hohe RT Rate ist wirklich erstaunlich. 50 % Blogtraffic durch Twitter ebenso. Qualität statt Quantität beim Tweeten und Follower gewinnen macht’s eben doch aus. Da ich Dir schon seit einiger Zeit folge und zur RT Rate beigetragen habe, kann ich das beurteilen
Viele Grüße, Ulrike (@mauisurfer25)
links for 2009-04-20 - Claudia Sommer Me, myself and I - » Blog Archiv
20/04/09
[...] Ein Jahr Twitter – mein Résumé – » Blog Archiv (tags: Twitter) [...]
Ein bisschen Privatsphäre | Björn Sievers
20/04/09
[...] Gespräche im Netz: Claudia Sommer hat ihre Erfahrungen nach einem Jahr Twitter vor einigen Tagen zusammengefasst und kommt unter anderem zu dem Schluss: “Ich habe gelernt, dass sich Beruf und Privat kaum [...]
Sag mir was Du denkst!