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Deutsche Kinderhilfe gehackt



Veröffentlicht am 16/05/09

Die Deutsche Kinderhilfe, welche sich “berufen fühlt” gegen die sehr erfolgreiche Online-Petition “Internet – Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten” mobil zu machen, ist gehackt worden.

Ob dies ein demokratisches Mittel ist, bezweifel ich, aber da möge sich jeder seine eigene Meinung zu bilden. Dieser Fall zeigt einmal mehr, das “PR” Scharmützel zunehmend in rechtlichen Grauzonen und/oder in der Illigalität ausgetragen werden. “Guerilla Marketing” at it’s best? Nein… ich glaube das hacken von Websites darf kein PR Mittel sein. Witzig ist es allemal nicht. Ein politisches Mittel darf es genauso wenig sein, wie Stopp-Schilder im Internet aufzustellen.

Klar kann ich den Ärger in der Webszene verstehen und ich teile ihn auch, denn es geht hier um unsere Kommunikationsfreiheit. Aber – Es gibt Grenzen. Wo soll das hinführen? Das wir gegenseitig mehr mit dem hacken von Webseiten anders Denkender beschäftigt sind, als mit wirklich wichtigen Dingen? Ich möchte meine Zeit nicht mit sowas verschwenden.

Gut gemeint, ist noch lange nicht gut gemacht.

kinderhilfe 300x273 Deutsche Kinderhilfe gehackt

Update:
Fefe ist stinken sauer vom Hacker verlinkt worden zu sein – Wäre ich auch

Update II:
Die Webseite der Deutschen Kinderhilfe ist Offline. Guten Morgen Herr/Frau Webmaster



Das war's. Und nun?

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