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Dem Krieg ein Gesicht geben
Veröffentlicht am 24/05/09
Für viele Menschen im Google Earth Team, ist die Arbeit nicht nur ein Job, sondern Leidenschaft. Bestes Beispiel, ist mein Freund Sean.
Sean stellte heute sein 20% -Projekt Map The Fallen der Öffentlichkeit vor. Alleine all diese Placemarks zusehen hat mir wirklich die Sprache verschlagen. Natürlich lesen und hören wir täglich von gefallenen Soldaten im “War against terror”, aber seien wir mal ehrlich: Wissen wir wieviele Soldaten bis heute gefallen sind? Wer diese Menschen waren? Die PR-Abteilung des Petagons ist ja eher bemüht diese Geschichten und Bilder aus der öffentlichen Wahrnehmung herrauszuhalten. Der Layer besteht aus 24.000 Placemarks, 6.000 Ordner, 2.500 Bildd-Overlays und zeigt eindrucksvoll den Irrsinn dieses Krieges.
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Sean hat dieses Projekt 2005 begonnen und nicht nur Daten visualisiert, sondern auch Kontakt zu Angehörigen und Soldaten im Ruhestand aufgenommen. Er zeigt die Gesichter und die Geschichten hinter der Zahl 5679.
Dies ist übrigens erst der 1. Part seines Projektes, der 2. Part wird sich um die zivilen Opfer drehen. Auch die über 100.000 zivilen Opfer werden ein Gesicht bekommen. Natürlich ist dies etwas schwieriger in der Recherche, denn dazu gibt es selten eine penibel erstellte Datenbasis. Ich jedenfalls bin sehr auf Part 2 gespannt.
Der Google Earth Layer steht hier zum Download bereit: Map The Fallen (KMZ)
Offizieller Artikel im Google LatLong Blog: Using Google Earth to visualize the toll of war
Das war's. Und nun?
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Kommentare zu "Dem Krieg ein Gesicht geben"
2 Kommentare
Info – Spezial: Map the Fallen – Und jeder hatte einen Namen « Der AmSeL-Gedanke Plus = Gemeinschaft
30/05/09
[...] Claudia Sommer, die mit Sean befreundet ist, schreibt dazu in ihrem Blog: [...]
Map the Fallen: Und jeder hatte einen Namen >> Kriege, Afghanistan, Soldaten, Sean, Irak, Aktion, Besuche, Genehmigung >> Womblog [Worte oder mehr]
30/05/09
[...] Claudia Sommer, die mit Sean befreundet ist, schreibt dazu in ihrem Blog: Sean hat dieses Projekt 2005 begonnen und nicht nur Daten visualisiert, sondern auch Kontakt zu Angehörigen und Soldaten im Ruhestand aufgenommen. Er zeigt die Gesichter und die Geschichten hinter der Zahl 5679. Alleine all diese Placemarks zusehen hat mir wirklich die Sprache verschlagen. Natürlich lesen und hören wir täglich von gefallenen Soldaten im “War against terror”, aber seien wir mal ehrlich: Wissen wir wieviele Soldaten bis heute gefallen sind? Wer diese Menschen waren? Die PR-Abteilung des Petagons ist ja eher bemüht diese Geschichten und Bilder aus der öffentlichen Wahrnehmung herrauszuhalten. Der Layer besteht aus 24.000 Placemarks, 6.000 Ordner, 2.500 Bildd-Overlays und zeigt eindrucksvoll den Irrsinn dieses Krieges. [...]
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