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Das Ende der Schublade: Die Macht der neuen digitalen Unordnung

Veröffentlicht am 02/03/09

So nun habe ich das Buch Das Ende der Schublade: Die Macht der neuen digitalen Unordnung zu Ende gelesen. David Weinberger schreibt sehr verständlich wie unsere Welt bis Dato funktioniert hat: Kategorisiert.

Spazieren gehen, einkaufen oder uns unterhalten – ständig teilen wir die Lebewesen und Dinge, die uns umgeben, ein in verschiedene Kategorien: Bäume und Blumen, Milchprodukte und Gemüse, sympathische Menschen und unsympathische. So schaffen wir Ordnung und finden uns in der Welt zurecht wie in einer Bibliothek – alles hat seinen Platz.

Das Ende der Schublade: Die Macht der neuen digitalen Unordnung

Das Internet bringt diese Ordnung ducheinander. Unser Denken in festen Kategorien führt uns auf Dauer nicht weiter, wir müssen lernen, mit Chaos, Unordnung und Unschärfe umzugehen. Nur so lässt sich verstehen, warum Projekte wie Wikipedia funktionieren, warum YouTube, Flickr und iTunes so populär und erfolgreich sind.

Das ist die Revolution, denn auf einmal verlieren Eliten ihre Macht, Socialnetworks werden immer relevanter. Jeder besorgt sich genau die Informationen, die er braucht, wann er sie braucht, und bringt sie in seine eigene Ordnung.

Ein faszinierender Blick in die Online-Welt von einem der profiliertesten Internet-Vordenker. David Weinberger nicht nur einer der Autoren des Cluetrain Manifest, sondern forscht und lehrt am Berkman Center for the Internet & Society in Harvard. Eines der besten Bücher, die ich seit langem gelesen habe.

Meine Empfehlung: Kaufen und Lesen!

Das war's. Und nun?

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